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Liveticker Ukraine-Krieg: DVR-Chef verkündet vollständige Säuberung Awdejewkas

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: DVR-Chef verkündet vollständige Säuberung AwdejewkasQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 26.02.2024 11:32 Uhr

    11:32 Uhr

    DVR-Chef verkündet vollständige Säuberung Awdejewkas

    Russische Einheiten haben Awdejewka vollständig gesäubert und rücken weiter vor, meldet Denis Puschilin, das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik (DVR).

    "Auf der Grundlage der Informationen, die ich habe, auf der Grundlage der Tatsache, dass viele Objekte dort bereits überprüft wurden, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unsere Einheiten bereits weitergezogen sind, dann ja, Awdejewka ist gesäubert worden. Aber das bedeutet nicht, dass es von Minen geräumt ist und keine Gefahren mehr bestehen."

    Seiner Ansicht nach sind nun alle Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Stadt gegeben. Nach der Entminung und Beseitigung der Trümmer würden Spezialisten einen entsprechenden Masterplan entwickeln.

    Awdejewka ist ein nördlicher Vorort von Donezk, den die ukrainische Armee in einen Befestigten Raum verwandelt hatte und von dem aus sie seit 2014 regelmäßig die DVR-Hauptstadt und andere Städte und Dörfer im Donbass unter Beschuss nahm.

    Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu berichtete Präsident Wladimir Putin am 17. Februar, dass die Stadt vollständig befreit worden sei.

  • 10:44 Uhr

    AFP: Ukraine-Konferenz in Paris sieht keine neuen Hilfszusagen für Kiew vor

    Eine vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris organisierte Ukraine-Konferenz sieht keine Ankündigung neuer Hilfspakete für Kiew vor. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Nennung einer Quelle in der Verwaltung des französischen Staatschefs.

    Es seien "keine neuen Hilfsankündigungen vorgesehen", die Teilnehmer der Konferenz würden die Fragen einer effektiveren Unterstützung Kiews mit Hilfe der bereits zugewiesenen Mittel diskutieren.

    Laut AFP werden neben Macron auch der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, der polnische Präsident Andrzej Duda sowie die Staatschefs weiterer EU-Länder an der Diskussion teilnehmen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij soll über eine Videoverbindung an der Konferenz teilnehmen.

    Reuters berichtet, dass James O'Brien, der stellvertretende US-Außenminister für europäische und eurasische Angelegenheiten, im Namen der USA an dem Treffen in Paris teilnehmen wird, während das Vereinigte Königreich durch Außenminister David Cameron vertreten sein wird.

  • 10:20 Uhr

    Russische Truppen zerstören gegnerischen Stützpunkt bei Artjomowsk

    Fallschirmjäger der russischen Armee haben einen gegnerischen Stützpunkt bei Artjomowsk zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Eine Aufklärungsgruppe der Luftlandetruppen deckte mittels einer Drohne einen Stützpunkt der ukrainischen Armee auf, in dem sich Personen versteckt hielten. Um ihn zu zerstören, wurde eine gepanzerte Gruppe auf amphibischen BMD-2K-AU-Angriffsfahrzeugen entsandt."

    Es wird angegeben, dass die Besatzungen der Kampffahrzeuge zu dem angegebenen Gebiet vorrückten und Angriffsgruppen eines Fallschirmjägerregiments transportierten. Diese griffen die Verteidigungsstellungen des Gegners an und eliminierten eine große Anzahl ukrainischen Militärpersonals.

    "Nach Erfüllung des Auftrags zog sich die Angriffsgruppe umgehend in sicheres Gebiet zurück."

  • 09:56 Uhr

    Ukrainischer Außenminister: Westen sucht in Drittländern nach Munition für Kiew

    In Ermangelung eigener Munitionsbestände, die sie in die Ukraine schicken könnten, suchen die westlichen Staaten in Drittländern nach Munition, berichtet der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba.

    "Es gibt eine Entscheidung, wo und wie wir Granaten bekommen können. Nun, das ist kein Geheimnis: In Drittländern, das heißt die Partner müssen Granaten in Drittländern kaufen und sie in die Ukraine bringen."

    Laut Kuleba sollten die Partner aufhören, ihre Granaten in Drittländer zu exportieren und alles in die Ukraine transferieren. Dann werde man diesen Mangel ausgleichen, bis die militärische Verteidigungsindustrie der westlichen Länder ihre volle Kapazität erreicht habe."

    Kuleba zufolge habe man bei seinen jüngsten Treffen mit Vertretern Spaniens, der Niederlande und Großbritanniens über Munitionsverträge mit einer Reihe von Drittländern gesprochen, in denen bestimmte Mengen und Lieferbedingungen festgelegt seien.

    Zudem weist Kuleba darauf hin, dass für Kiew die Beschaffung von Granaten für die Armee "das "Thema Nummer eins bei den Verhandlungen mit den Verbündeten bleibt".

    "Die zweite Priorität für Waffen sind Luftabwehrsysteme.

    Die dritte Priorität sind Langstreckenraketen. Hier sind sich alle einig: ATACMS und Taurus sind der Schlüssel. Die vierte umfassende Priorität besteht darin, die Produktion von Waffen durch unsere Partner und gemeinsam mit der Ukraine zu maximieren."

  • 09:40 Uhr

    Russische Drohnenpiloten zerstören ukrainische Unterstände, Stützpunkte und Fahrzeuge

    Russische Piloten von Kamikazedrohnen haben getarnte Unterstände, Stützpunkte, gepanzerte Fahrzeuge und Militärpersonal der Streitkräfte der Ukraine südlich von Donezk angegriffen. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde fügt hinzu:

    "In dieser Richtung haben die Aufklärer neue Ziele entdeckt und die Koordinaten an die Kommandozentrale übermittelt."

    Laut dem Kommandanten eines Drohnenangriffszuges mit dem Rufzeichen Iskra liegt ihre Hauptaufgabe darin, Maschinengewehrstellungen und Unterstände zu identifizieren sowie gegnerische Panzer und Fahrzeuge anzugreifen.

  • 09:22 Uhr

    DVR-Chef: Ukrainisches Militär beschießt Donezk mit HIMARS-Mehrfachwerfern 

    Nachdem russische Truppen die Stadt Awdejewka und weitere Ortschaften in der Donezker Volksrepublik befreit hatten, hat das ukrainische Militär keine Möglichkeiten mehr, die Regionalhauptstadt Donezk mit seiner Artillerie zu erreichen.

    Denis Puschilin, das Oberhaupt der DVR, teilt im russischen TV-Sender Rossija 24 mit:

    "Allerdings setzt der Gegner jetzt teure westliche Waffen, darunter Langstreckenwerfer vom Typ HIMARS, ein und führt gezielte Angriffe auf Donezk durch."

    Des Weiteren meldet der Beamte, dass HIMARS-Raketen für Attacken auch auf zivile Infrastruktur eingesetzt werden.

    Laut Puschilin haben ukrainische Einheiten auch die Möglichkeit, aus Richtung Ugledar Artillerieangriffe auf die Donezker Bezirke Kirowski und Petrowski durchzuführen.

  • 09:03 Uhr

    Medienbericht: US-Sanktionen haben Russlands Wirtschaft nicht geschwächt und werden den Kurs Moskaus nicht ändern

    Washingtons Sanktionen haben Russlands Wirtschaft nicht geschwächt, die sich dank der natürlichen Ressourcen und des wissenschaftlichen Potenzials des Landes weiterentwickelt. Der Sanktionsdruck wird nicht zu einer Änderung des Kurses der russischen Behörden führen. Diese Einschätzung bezüglich der neuen US-Sanktionen gibt der Autor Noh Joo Hyun in einer Kolumne für die Korean Central News Agency ab.

    Er weist darauf hin, dass die USA seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine bereits mehrere Tausend Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt haben und dass die zum zweiten Jahrestag der Operation angekündigten neuen Restriktionen eigentlich nichts Neues sind. Der Analyst fügt hinzu:

    "Aber man kann verstehen, dass sich der interne Wunsch der USA, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, indem sie die verrottende Sanktionskeule zu einem Zeitpunkt schwingen, an dem Selenskijs Marionettenclique schwach ist und auf dem Schlachtfeld keine Munition hat, überhaupt nicht geändert hat."

    "Entgegen den Absichten der USA wächst die russische Wirtschaft dank ihrer reichen natürlichen Ressourcen und ihres eigenen wissenschaftlichen und technologischen Potenzials in vielen Bereichen weiter. In den westlichen Ländern hingegen hat das Leben der einfachen Bürger einen Schlag erlitten, da der Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland einen Schaden von 1,5 Billionen US-Dollar verursacht hat."

    "Internationale Experten sagen, dass die USA und der Westen den Ast absägen, auf dem sie sitzen, indem sie einseitige Sanktionen gegen Russland verhängen."

  • 08:47 Uhr

    Russische Armee zerstört Arsenale ukrainischer Truppen in Raum Awdejewka

    Artilleristen des Truppenverbandes Süd der russischen Streitkräfte haben Munitionsdepots und Militärpersonal der ukrainischen Armee bei Awdejewka durch den Beschuss mit Grad-Mehrfachraketenwerfern eliminiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Die Behörde weist darauf hin, dass die russischen Einheiten rund um die Uhr gegnerische Positionen in Richtung Awdejewka angreifen, um ukrainische Artillerie und Munitionsdepots zu treffen, Verteidigungsanlagen zu zerstören, Leitstellen zu unterdrücken sowie Feuerkraft, Waffen und militärische Ausrüstung zu eliminieren.

  • 08:04 Uhr

    Russische Mehrfachraketenwerfer treffen Stellungen an Front bei Saporoschje

    Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad der russischen Armee haben zur Unterstützung von Angriffsgruppen die Stellungen ukrainischer Einheiten am Frontabschnitt Saporoschje unter starken Beschuss genommen. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.

    Diesmal hat die russische Aufklärung den Beschuss der Raketenwerfer auf die Stellungen der ukrainischen Streitkräfte in der Gegend von Rabotino im Gebiet Saporoschje koordiniert. Die Koordinaten wurden an das Kommando weitergegeben, das beschloss, die ukrainischen Stellungen im Vorfeld der Sturmangriffe der russischen Truppen massiv mit Feuer einzudecken. Der Kommandeur eines Grad-Kampffahrzeugs erklärt in einem Video des russischen Verteidigungsministeriums:

    "Wir greifen die Infanterie im Raum Rabotino an. Unsere Einheiten rücken jetzt vor, wir unterstützen unsere Infanterie. Zuerst kommt unsere Artillerievorbereitung und dann kommt die Infanterie und räumt die Stellungen auf."

  • 07:34 Uhr

    Russische Luftwaffe trifft Ansammlung gegnerischer Truppen bei Kupjansk

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, hat ein russischer Su-34-Kampfbomber eine Ansammlung ukrainischer Truppen und Ausrüstung im Raum Kupjansk mit Gleitbomben angegriffen.

    "Während eines Kampfeinsatzes hat die Besatzung eines Jagdbombers vom Typ Su-34 der Luft- und Raumfahrtkräfte einen Luftangriff mit hochexplosiven Bomben mit universellem Planungs- und Korrekturmodul auf den Standort des ukrainischen Militärpersonals und gepanzerter Fahrzeuge durchgeführt."

    Bei dem Bombardement wurden alle Ziele zerstört, meldet die Behörde. Man weist darauf hin, dass der Jagdbomber nach Erfüllung des Kampfauftrags unbeschadet zum Startflugplatz zurückkehrte. Das Verteidigungsministerium betont, dass die hochexplosiven Luftbomben mit universellen Planungs- und Korrekturmodulen präzise Schläge ermöglichen, ohne in die Tötungszone der gegnerischen Luftabwehr eindringen zu müssen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.